Vorsicht Kunst: Alles ist möglich!

Die Begegnung mit moderner Kunst im Museum sowie der Austausch zu Wirkung, Botschaft und künstlerischer Umsetzung war für viele der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler eine erstmalige Erfahrung.
Im Museum trafen die SchülerInnen auf eine Gruppe Studierender unterschiedlicher pädagogischen Fachrichtungen am Department Heilpädagogik der Universität Köln. Die Studentinnen und Studenten arbeiteten in einem Seminar von Frau Dr. Hildegard Ameln-Haffke zu inklusiver Museumspädagogik.

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Die arts included-Dozenten waren die Tanz- und Museumspädagogin Bettina Großberg und der Kunst-/Medienpädagoge Andrä Klaukien. In kleinen Gruppen, gemischt aus StudentInnen, Schülern und Lehrern wurden vier Kunstwerke im Museum Ludwig mit interdisziplinären Mitteln erkundet und erprobt. Dabei waren die Kinder die „Experten“, die Studierenden die „Lernenden“ – eine wichtige und positive Rollenerfahrung für die Kinder.

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Im Verlauf des Projekts entwickelten die Dozenten gemeinsam mit den SchülerInnen aus den Erfahrungen im Museum ein Theaterstück mit sehr abstrakten künstlerischen Szenen und Wortspielereien. Die Kinder entwickelten die Themen des Museums weiter und erarbeiteten plastische und malerische Kunstwerke in denen sich immer wieder Farben und Motive der Ausstellungsstücke wiederfanden. Zum Abschluss war die gemeinsame Konzeption der Ausstellung der eigenen Kunstwerke wichtig für den Rückbezug zum Thema Museum.

Das Projekt war Bestandteil der geplanten Schulprojektwoche an der Max-Ernst-Gesamtschule, so dass ein großes Publikum die Ausstellung des Projekts besuchen konnten.

Die StudentInnen ließen ihre Praxiserfahrungen aus Begegnung mit den SchülerInnen in den Workshop des Fachtags einfließen, den arts included in Kooperation mit dem Department Heilpädagogik am 20. Juni 2015 umgesetzt hat.

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